Pflegende Angehörige

Eine Frau umarmt ihre Mutter.
© PIKSEL

Mehr als die Hälfte der pflegebedürftigen Menschen mit Demenz lebt zu Hause. Meist kümmern sich dort Familienangehörige über Jahre aufopferungsvoll um sie. Für Menschen mit Demenz ist ein vertrautes Umfeld sehr wichtig, da dieses in der Regel ein hohes Maß an Sicherheit und Stabilität vermittelt. Angehörigen ist es oft ein inneres Anliegen, den Menschen mit Demenz möglichst lange zu Hause zu begleiten. Sie nehmen die damit einhergehenden Belastungen auf sich, weil sie auch immer wieder sehr schöne Momente der Verbundenheit erleben.

Mehrere Personen schieben gemeinsam einen überdimensional dargestellten Rollstuhl, in welchem eine Person sitzt.
Die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz erfordert viel Zeit und Kraft von Betreuenden, so dass Freizeitaktivitäten und persönliche Auszeiten oft vernachlässigt werden und das Gefühl von Erschöpfung und Überlastung zunehmend größer wird. Um dies zu vermeiden, sollte der gesetzliche Anspruch auf Beratungen und Schulungen, der den Angehörigen zusteht, genutzt werden. In den kostenfreien Beratungs- und Schulungsangeboten wird erläutert, wie pflegende Angehörige Hilfe und Unterstützung für den Alltag anfordern können, damit sie entlastet werden.
Auf Grundlage der „Nationalen Demenzstrategie“ wurden zwei Kurzfilme von Demenz Support Stuttgart erstellt, welche die alltäglichen Herausforderungen von Betreuenden von Menschen mit Demenz darstellen und darüber hinaus die kostenfreien Beratungs- und Schulungsangebote erläutern.
Beide Kurzfilme können Sie über die folgenden Links bei Youtube aufrufen:
Von Anfang an
Hilfe für Ihr Helfen
Auf die Inhalte des Videos zu „Hilfe für Ihr Helfen“ können Sie auch in russischer sowie in türkischer Sprache zugreifen.

Nähere Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen zur Unterstützung im Alltag finden Sie hier:
Soziale Pflegeversicherung (SGB XI)